Die Top 20 der Woche (KW 7)

Nach einer Woche Pause aufgrund anderer Projekte melden wir uns diese Woche mit einem Playlist-Update und so einigen GOODNEWS zurück: Die Foals releasen mit On The Luna einen weiteren Vorgeschmack auf ihr kommendes Album und damit einen Hammer, der zu Recht auf der 1 einsteigt, während sich Exits noch immer in der Top 5 hält. Außerdem liefert uns YUNGBLUD eine Chartbreaker-Collabo mit Halsey und Travis Baker. Neues gibt es zudem von Bilderbuch, Voyou, der kürzlich sein Album veröffentlichte, und vielen weiteren! 
– Beitrag von Sebastian Daniel

Die Top 20 der Woche (KW 7)

Ich glaub‘, ich hab’ vor fünf Minuten
Aufgehört, dich zu lieben
Dann hab‘ ich’s aufgeschrieben
Und mittlerweile sind es sieben

Quelle: https://genius.com/Kitschkrieg-5-minuten-lyrics, 16.02.2019.

In diesen Tagen ist es wohl unmöglich an KitschKrieg und TRETTMANN vorbeizukommen, wenn man nicht gerade am Polarkreis 18 von vorgestern chillt oder sein Unwesen bei anderen unkontaktierten Völkern dieser Welt treibt. Somit sind wir schon beinahe dazu verpflichtet 5 Minuten in unsere Playlist aufzunehmen. Wir tun es aber dennoch aus völlig freiem Willen, weil es einfach ein verdammt gutes Stück Musik ist. Vermutlich wird sich der Song mit Parts von Henning May und Cro noch länger in unseren Charts aufhalten. Mit Letzterem wird in gar nicht so ferner Zukunft übrigens noch eine von KitschKrieg produzierte TRETTMANN-Kollaboration erscheinen. Wir sind gespannt!

Quelle: https://www.musikexpress.de/ueberraschend-gut-kitschkriegs-5-minuten-feat-cro-henning-may-und-trettmann-1195145/, 16.02.2019.

(La la la la) Oh, ich bin so frei
(La la la) Doch frei heißt auch alleine sein
(La la la la) Liebe is the place to be
(La la la) Ich bin bereit für diese Galaxie

Quelle: https://genius.com/Bilderbuch-led-go-lyrics, 16.02.2019.

Einen Platz dahinter finden sich die Jungs von Bilderbuch wieder, die mit LED go wohl eines der – sagen wir mal – interessantesten Musikvideos des Jahres veröffentlicht haben. Aber hey, nicht jede Band kann eine Message über das Schicksal und die menschliche Existenz verkleidet als Billiardkugeln glaubhaft vermitteln. Gut gemacht. Daumen hoch. Punkt. ❤

Desweiteren haben diese Woche Tracks von Voyou, awk.me, Ariana Grande, Mahalia, IAMDDB, Tightill & Doubtboy, Tommy Genesis, Liquid & Maniac, Johnny Rakete und Booz den Neueinstieg geschafft. Tut euch einen Gefallen und hört euch die einzelnen Songs in Ruhe an. Sie sind gut!

Die Top 20 der Woche (KW 5)

w/ Foals, White Lies, Mine, Jarryd James, Dendemann, BROODS, Vampire Weekend, Ian Brown, Voyou, Gold Fir, Girlpool, Tokio Hotel, Beirut, Balthazar, Felly + Drunken Masters, Shenseea.
– Beitrag von Sebastian Daniel

Die Top 20 der Woche (KW 5)

Diese Woche begeistern uns vor allem die Releases der White Lies, BROODS und Beirut. Außerdem haben uns Vampire Weekend, Girlpool, Ian Brown, Tokio Hotel und Voyou im Zuge baldiger Album-Veröffentlichungen mit neuem Material versorgt. Mit einem starken Lebenszeichen hat sich zudem der australische Musiker Jarryd James aus 3-jähriger Versenkung zurückgemeldet, das auf ein neues Album 2019 hoffen lässt. Und während die Foals, Mine, Dendemann und Gold Fir ihre Top 20 Positionierung verteidigen, genießt Shenseea ihren neugewonnenen Hype genießt und das Berliner Abrisskommando der Drunken Masters mit ihrem Münchner Lieblingsrapper FELLY uns mitteilen, dass sie uns nicht mögen. Das ist uns aber egal; wir mögen sie dafür umso lieber.

Antilopen Gang – Gestern war nicht besser feat. Tribes Of Jizu (Loop Session)

„Anarchie und Alltag haben mehr gemeinsam als man glaubt.“ Die Antilopen veröffentlichen ein Remake von Früher war nicht besser mit den Regensburger Loop-Session-Matadoren von den Tribes Of Jizu und betonen mit bemerkenswerter Eindringlichkeit die Souveränität und Zufälligkeit des Mensch-Seins; ein Artikel über einen Song, der zum Nachdenken einlädt, für all diejenigen, die Anarchie und Alltag noch immer nicht verstanden haben.
– ein Kommentar von Sebastian Daniel

ANTILOPEN GANG – GESTERN WAR NICHT BESSER FEAT. TRIBES OF JIZU (Quelle: YouTube)

„Wir werden scheitern an uns selbst und niemand anderes ist schuld.
Es ist verrückt, ich hab mein Glück so oft mit Füßen getreten,
Dass ich beschloss, es wäre besser nur noch nüchtern zu leben.
Alle paar Jahren steht man da, sammelt die Scherben zusammen;
Es geht ja immer weiter, das ist das Perverse daran.
Den Kopf in die Erde zu rammen scheint ’ne vernüftige Idee,
Aber sich selber umzubringen ist das Dümmste, was es gibt.

Doch ich blick nicht mehr zurück und ich blick auch nicht nach vorne.
Ich tu nur im hier und jetzt genau das, was ich immer wollte, Kol!“

Koljah (Antilopen Gang) [Quelle: https://genius.com/Antilopen-gang-gestern-war-nicht-besser-lyrics, 24.01.2019.]

Mit diesen auf den ersten Blick düster erscheinenden Worten schließt Koljah seinen Part; und doch liegt genau in dieser vordergründigen Tristesse der Songatmosphäre die ironische Brechung der eigentlichen Aussage. Es wird etwas Lebensbejahendes vermittelt, eine Freude am Leben, eine „Gut-So-Weiter-So“-Mentalität. …und letztlich auch ein Vorwurf Jakob alias NMZS gegenüber, der 2013 Suizid beging, was Koljah als „das Dümmste, was es gibt“ bezeichnet.
Es wird hier ein Glückszustand thematisiert, der daraus entspringt, dass man sich als seiner eigenen Hilflosigkeit gegenüber der Zeit ausgeliefert erkennt und fügt – ein geradezu stoischer Glücksbegriff. Die Antilopen rappen darüber, glücklich zu sein, dadurch dass man genau das tut, was man kann und was man will, und eben gerade nicht versucht, ewigen Idealen hinterher zu rennen, die man letzen Endes eh nicht erreichen kann. So manch einer mag das als nihilistisch bezeichnen und mag damit vielleicht sogar recht haben; doch ist die Rede an dieser Stelle nicht von einem pessimistischen Nihilismus, sondern von einem Weltbild, das sich gegen eine verträumte Naivität richtet und einen gesunden Realismus fordert, der sich durch eine nüchterne Akzeptanz der alltäglichen, stetig wiederkehrenden „Ups-and-Downs“ im Leben eines Jeden auszeichnet. Die Instrumentalisierung unterstütz dabei im Übrigen die Aussageabsicht des reflektiert-melacholischen Tracks: ein ruhiger Herzschlag-Beat mit treibenden High-Hats, eine sentimentale, sich wiederholende Piano-Begleitung und die aufsteigenden High-Notes der Gitarre im Refrain zum Ausdruck gelassener Harmonie vor dem Hintergrund der durchaus ernsten Grundstimmung der Lyrics.

„Nichts ist vorbestimmt, was für ein Schrott.
Nur naive Trottel glauben an den allmächtigen Gott.
Ich bedanke mich bei niemand, weiß das Gute nicht zu schätzen.
Was der Zufall dir mal schenkte, wird die Zukunft schon zerbrechen.
Die Schlösser, die ich baute wurden eine Ruine.
Doch ein neues Schloss zu bauen, ist für mich reine Routine.“

Panik Panzer (Antilopen Gang) [Quelle: https://genius.com/Antilopen-gang-gestern-war-nicht-besser-lyrics, 24.01.2019.]

Weiterentwickelt wird der zuvor angesprochene Realismus und das Bild des mündigen Menschen im darauffolgenden Part von Panik Panzer, der das ewige Problem der Religionen dieser Welt aufgreift: den alten Streitpunkt des Theodizee-Problems, das der Existenz eines allmächtigen, alles bestimmenden Gottes irgendwie zuwiderläuft. Was dir im Leben geschieht, was du bekommst, ist dir nicht vorbestimmt noch von einer höheren Instanz geben. Allein der Zufall und dein eigenes Handeln bestimmt dein Dasein und, wenn dir etwas Gutes passiert, wird es dir sicher irgendwann wieder genommen. Es liegt an dir, ob du es dir wieder holst, oder nicht.
Ja, das mag sich hart anhören; und doch ist es im Grunde motivierend und erbauend, zu wissen, dass man eigenständig und souverän über sein „Schicksal“ bestimmen kann, das in diesem Verständnis dann eben kein von oben festgesetztes und unabänderliches Abstraktum ist, dem man sich hilflos zu fügen hat, sondern ein variabler Zustand. Ob es einem gestern besser ging oder man sich heute schlechter fühlt, ist also letztlich indifferent, da die Begriffe „gestern“ und „heute“ zeitlich inkonstant sind und nur in Relation zu einem „Jetzt“ Geltung erlangen, das allerdings der Zufälligkeit unterliegt und somit vom einen Moment auf den anderen ins Gegenteil verändert werden kann. Konstant bleibt wohl nur der ewige Spruch eines weisen Mannes, wonach alles relativ ist.

„Ich kenn mich nicht damit aus, doch glaub, sein Leben zu leben,
Heißt nicht, Probleme zu lösen, sondern Probleme zu tauschen.

Doch ich reg mich nicht auf, denn alles, was passiert, das passiert.
Ich kann nicht behaupten, ich hab es bewirkt.
Man kann sein Glück provozieren, doch sollte nie darauf vertrauen.
Denn Anarchie und Alltag haben mehr gemeinsam als man glaubt.“

Danger Dan (Antilopen Gang) [Quelle: https://genius.com/Antilopen-gang-gestern-war-nicht-besser-lyrics, 24.01.2019.]

Im letzten Part bringt es Danger dann auf den Punkt: Probleme gibt es im Leben immer; sie verschieben sich nur von einem Bereich zu einem anderen. Das, was passiert, passiert ohnehin, ob man es will, oder nicht. Wer das begreift, versteht auch, weshalb Anarchie und Alltag trotz ihrer natürlichen, semantischen Widersprüchlichkeit, mehr gemeinsam haben als man glaubt. Alltägliches Geschehen entzieht sich der Kontrolle des Individuums aufgrund des Zusammenlebens in gesellschaftlichen Gruppen und übergeordneten Strukturen sowie der Bindung an Raum und Zeit. In der Konsequenz ist folglich der Alltag die reinste Form der Anarchie.

Diesem Verständnis muss man nicht zustimmen, aber man kann zumindest eine andere Perspektive auf sich und seine Umwelt erlangen. Man kann sich endlich befreien von der leidigen Frage „Gibt es ein Schicksal?“ und sich seiner Eigenverantwortlichkeit bewusst werden. Sicher, es wäre einfach und schön, sich einzureden, dass ohnehin alles vorbestimmt ist und man doch eh nichts ändern kann. Aber wäre es nicht irgendwie auch extrem traurig und konsternierend, zu wissen, das man ein determiniertes Leben ableisten muss, ohne auch nur die Chance zu besitzen, in Eigenregie etwas zu vollbringen, das Bedeutung hat, das bleibt und etwas verändert?
Wäre ein Leben ohne einen gewissen revolutionären Ansatz nicht ein furchtbar Elendes? Ist es nicht der Wunsch eines Jeden, eine Aufgabe zu haben und vor Ladenschluss noch etwas zu leisten, um guten Gewissens das „Geöffnet“-Schild auf „Geschlossen“ zu drehen? …oder um mit den Worten der Antilopen Gang zu enden: „Die Zeit ist reif für eine Umwälzung!“.

Tracklist von Anarchie und Alltag von 2017 (Quelle: https://www.amazon.de/Anarchie-Alltag-Antilopen-Gang/dp/B01M301QBR, 24.01.2019.)

Die Top 20 der Woche (KW 4)

Zum vierten Freitag des Jahres präsentieren wir euch hier das erste Update unserer Playlist der Top 20 Tracks der Woche. Mit von der Partie sind dieses Mal logischerweise Dendemann, Balthazar und LGoony, deren lang erwartete Alben nun endlich veröffentlicht wurden. Außerdem sind Foals, Gold Fir, Dua Lipa, Gus Dapperton, Jules Werner, KMF, KYTES, Maggie Rogers, Mine, mobilegirl, Sega Bodega, Shelter Boy sowie Yassin, James Blake und half•alive mit ihren Releases vertreten.
– Beitrag von Sebastian Daniel

Die Top 20 der Woche (KW 4) – Spotify Playlist

Um jede Woche auf dem neuesten Stand der aktuellen Top-Releases zu bleiben, folgt einfach unserer Playlist auf Spotify! Und falls ihr noch Wünsche, Ergänzungen und Hinweise auf Releases habt, die uns durch die Lappen gegangen sind, schreibt uns gerne oder kommentiert den Beitrag direkt hier. Stay tuned!

Maggie Rogers – Alaska (Song)

Die US-amerikanische Newcomerin Maggie Rogers veröffentlichte kürzlich ihr erstes offizielles Studioalbum Heard It In A Past Life. Zu diesem Anlass haben wir ihren Song Alaska, der bereits 2016 released wurde, wieder in unsere Top 20 aufgenommen. Im Grunde hätten wir aber auch jeden anderen Song des Albums wählen können.
– Beitrag von Sebastian Daniel

MAGGIE ROGERS – ALASKA (Quelle: YouTube)

Bevor wir also demnächst eine ausführliche Review zu ihrem wirklich bemerkenswert gutem Album veröffentlichen, könnt ihr euch hier nochmal Alaska in bewegten Bildern zu Gemüte führen und zum Klang ihrer gefühlvollen, zärtlichen Stimme dahinschmelzen. Ihr merkt es vielleicht schon: Wir lieben Maggie!

Um das ganze Album von Maggie Rogers zu genießen, folgt einfach unserer Playlist „Die Alben der Woche“ auf Spotify:

DIE ALBEN DER WOCHE (KW 4) w/ Maggie Rogers, James Blake, Yassin und Friska Viljor
Heard It In A Past Life (Album Cover) – Quelle: https://maggierogers.lnk.to/HeardItInAPastLifeTw, 22.01.2019.

Higher Brothers – Open It Up (REVIEW)

Die Higher Brothers eröffnen das Jahr 2019 mit einer Straßenparade. Mit “Open it Up” liefern sie einen Vorgeschmack auf das diesjährige Album. Die 2-Track EP weiß zu begeistern, macht dabei jedoch einen großen Fehler.
– Review von Fabian Saxinger

Asiatischer Rap hatte für lange Zeit den komischen Beigeschmack von Sushi, das man vom Italiener kauft: irgendwie unpassend und in der Speisekarte versteckt auf der letzten Seite. Dass sich diese Vermutung jedoch als ein Irrtum herausstellte, bewies Labelchef Sean Miyashiro im Jahre 2015, als er das Musiklabel 88 Rising gründete. Sein Ziel: Asiatische Repräsentation im amerikanischen Musikmarkt. Seinem Gedankengang schlossen sich Künstler wie der indonesische Rapper Rich Brian oder Joji aus Japan an, die in den letzten Jahren zu den wichtigsten Newcomern in der Musikbranche gezählt werden können.

Doch die geheimen Stars in der Entwicklung des kommerziell erfolgreichen asiatischen Raps sind die Higher Brothers. Ihre neueste EP Open it Up beweist einmal mehr, dass Hip Hop noch immer ein Grenzen sprengendes Medium sein kann.

HIGHER BROTHERS – OPEN IT UP (Quelle: YouTube)

Der namensgebende Song der 2-Track EP wird mit klassischen Rap Shout-Outs eingeleitet, doch sobald die verschrobenen Synths einsetzen, findet man sich nicht mehr in Amerika, sondern nachts auf einer chinesischen Straßenparade wieder: Papierdrachen treiben neben den rot beleuchteten Straßenständen umher, und, während man staunend dieses exotische Spektakel genießt, hört man gelassen diesen vier Jungs zu, die etwas in einer komplett unbekannten Sprache erzählen. Das tut der Unterhaltung jedoch keinen Abbruch. Der von den vier chinesischen Künstlern MaSiWei, DZKnow, Psy.P und Melo gesprochene Sichuan-Dialekt verbindet sich aufgrund seiner Härte perfekt mit dem Beat und transportiert den Zuhörer durch seinen hypnotisierenden Flow in eine andere Welt. Die einzelnen englischen Phrasen erwecken nie den Eindruck fehl am Platz zu sein. Schon beim dritten Mal Hören ertappt man sich dabei, Zeilen wie “I feel like Mike Tyson” und “Open the Shit Up” kopfnickend zu wiederholen.

„[…] und man realisiert, dass auch ein einzigartiger Flow und gute Beats nichts helfen, wenn man nichts zu erzählen hat.“

Der zweite Track “16 Hours” nimmt den Zuhörer an die Hand, zieht ihn weg von den bunten Lichtern der Parade und lässt ihn die letzten Momente einer lang durchzechten Nacht genießen. Die Jungs, die gerade nur in Ansätzen Englisch gesprochen haben, erzählen nun von ihrem Erfolg und ihrem Jetset-Leben. Und hier kommt es auch zu einem kleinen Problem. Man versteht endlich den Großteil des Textes. Zwar ist der einzigartige Flow der vier Chinesen immer noch aufregend, doch das, was sie erzählen, ist nichts Neues: Dröges Geflexe, das so schon von jedem größeren Trap-Artist verheizt wurde. Das Alleinstellungsmerkmal ist plötzlich fast komplett weg und man realisiert, dass auch ein einzigartiger Flow und gute Beats nichts helfen, wenn man nichts zu erzählen hat. Man findet sich also plötzlich in diesen letzten Momenten der Nacht wieder, aber diese eben noch so mysteriösen Typen feiern sich plötzlich nur noch selbst ab. Das ist anfangs noch ganz witzig, aber nach einiger Zeit ist man genervt. Man bestellt sich ein Bier, nimmt es mit nach draußen und hofft, dass wenigstens die schöne Straßenparade noch in vollem Gange ist.

HIGHER BROTHERS – 16 HOURS (Quelle: YouTube)

„Schuster bleib bei deinen Leisten!“

Der Appeal der Higher Brothers kommt eben von ihrem schweren chinesischen Dialekt. Für 2019 ist ein neues Album angekündigt. Hoffentlich wird sich dabei wieder auf die ursprünglichen Werte berufen, die noch so schön in “Open it Up” verpackt wurden. Ansonsten wäre das so, als würde man sich einen Burger bei seinem Sushi-Restaurant des Vertrauen zu bestellen. Manchmal hat man Bock darauf, aber nach dem ersten Bissen weiß man nicht, ob McDonalds doch einfach die bessere Wahl gewesen wäre.

Szene aus „Open It Up“ (Quelle: YouTube)